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Punktelese am Suusersunntig

07. Oktober 2017 von Matthias Jost
156 suuser

1. Meisterschaftsrunde Herren 1, 01.10.2017, Altendorf

Bericht: ET/Josterei/Lolo/Simic

Nach kaltem Frühling und verhagelten Sommertagen war die Rebgemeinde Stäfa in Aufruhr. Das Thema Weinlese dominierte die schäbigen Käseblätter am rechten Zürichseeufer. In grosser Sorge blickten die Lokianer auf die kommende Weinlese und befürchteten einen Suuserengpass. Die, im Stäfner Dorfleben sehr engagierte, Loki stellte daraufhin einen Antrag auf eine ausserordentliche Gemeindeversammlung um die Suuserproduktion anzukurbeln. An der Versammlung wurde Sondergärmeister „ichpräsentiermichgern“ Joel auserkorkt, äh auserkoren. Kraft seines Amtes kommunizierte der Sonderbeauftragte den Weinbauern per Präsentation, dass sie den Suuser aus dem saudütschen Raum importieren sollen. Er zwang Ihnen zudem eine Tofuwiibuurewurst auf, welche per Elektrovelo geliefert werden musste. Das war zwar nicht ganz nach dem Gusto der Stäfner, aber immer noch besser als in Meilen, wo sie sich mit Goofesuuser aus der Midor begnügen müssen. In diesen ungärigen Zeiten musste die Loki in die Meisterschaft starten..

UHC Lokomotive Stäfa – UHC D.B. Disentis 1:2

In Gedanken immer noch bei der Wümmet startete die Loki harzig in die erste Partie gegen die Klosterschüler aus Disentis. Die Bündner schienen mehr im Saft zu sein und gingen nach einem „ojee“ Querpass und anschliessendem süffigen Konter 1:0 in Führung. Die Saftschubsen aus Stäfa schlugen jedoch mit einem ausgepressten Tor zurück, Lolo (nicht Ferrari) gnomte die Traube über die Linie. Anschliessend provozierte jedes Suuserfürzli in der Pfeiffe der Schiedsrichter ein Tönli. Ein Lokianer nach dem anderen musste auf dem Stäfner Stein 2 Minuten pausieren. Den lauffreudigen Bündner Steinböcken gelang in Überzahl (welch Wunder) der Führungstreffer. Stäfa liess danach die Korken knallen, doch mehr als Schaumschlägerei kam dabei nicht raus. Ein Desertiner Bull hat wohl zu lange im Mutterfass rumgehangen und dabei übersäuert. Nach einem Porzellancheck von Sebi reagierte der Disenpisser wie ein Murgang in Bondo und rammte ihm den Ellbogen weinrotkartenwürdig in den Rücken. Nach dem anschliessenden Gerangel mussten beide auf der Strafbank platznehmen. Skandalös!! Die Loki konnte auch die anschliessenden Chancen in der Schlussphase nicht verwerten und verlor knapp mit 1:2. Gestohlen war der Sieg von Disentis aber nicht, waren sie vor allem körperlich präsenter (was auch nicht verwundert, wenn man keinen Suuser hat) ;)                                                                                                                                  

UHC Lokomotive Stäfa – Zürich Oberland Pumas II 5:1

Vor dem zweiten Spiel erreichte uns die erlösende Nachricht aus den Weinkellern zu Stäfa: „Der Suusersunntig ist gerettet, die Spiele mögen beginnen“. Anschliessend ging der Zuckerspiegel bei den Lokianern durch die Decke und die Konzentration in die Kniebreche. Die „Desperate Cougars“ wussten das auszunutzen und erzielten etwas überraschend das 1:0. Wieder auf dem Fassboden der Tatsachen zurückgeholt, machte Stäfa Druck und provozierte eine Strafe. Ungewohnt effizient erzielte Zweimal-The-Sick den Ausgleich im Powerplay. Das Powerplayblatt scheint sich diese Saison zu wenden. Ein Tor in Überzahl geschossen und keins kassiert, Micha rang nach Luft! Es kam sogar noch besser, das Wasser lief im Mund bereits zusammen in Gedanken ans nächste Powerplay. Starsky & Hutch (Schiedrichter) bliesen in ihre Pfeifen wie Collina und bescherten uns das nächste Powerplay. Micha zauberte einen Laserpass Bande-zu-Bande auf Jost welcher den Ball mit Fortuna und Selbstvertrauen aus dem letzten Powerplay ins Tor versenkte. Der Lolli war aber noch nicht abgelutscht und die Loki musste kämpfen um mit einem Sieg den verdienten Suuser zu geniessen. Sven Hotschi-The-Blade-Runner erzielte mit einem einhändigen Backhand-Schlirgg den Zweigläservorsprung. Dieser Schuss hat gesessen, der Superpuma war getroffen und am Schlingern. Black-Hawk down! Black-Hawk down! Lolonese (lolo - \o/) knallte den Pumas noch einen an den Heckrotor. Päng! In den letzten Sekunden nahm Edeltechniker Flaffy den Ball in Gewahrsam und fokussierte nach 10s Irrfahrt sein Ziel. Er bediente Jerponi-El-Capitano-Per-Sempre-Con-Halloumi-Grillchäääsli welcher auf die Sirene geübt „einlöchlet“.  Siiiim! Ab an Suusersunntig!

 

Schiedsrichter: Starsky & Hutch

Stäfa:

Tor: Sturzi-föifmal-furzi

Verteidiger: Schnitzel-de-Schinzel, Jost-Toast, ET-petete, Chräbi-dä-chläbi, Rhyner-de-Schriner, Cedi-fast-en-Edi

Stürmer: Zweimal-besser-als-eimal, Micha-de-digga, Lolo-lolo-lorenzo, Ludi-the-Pfudi, Jerome-the-jalom, Sven-the-Ken, Flaffy-the-Schlaffi, Flo-ufem-Klo, Sebi-de-hebi, Ronny-de-schohni

Weiter erwähnenswert: Joel-the-presi (eifach wiler de Presi isch! Falls es öpper nanig weiss )