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Cupsieg ahoi!

04. Juni 2017 von ET/Josterei
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Cup-Heimrunde, 20.05.2017, Stäfa

Bericht: ET/Josterei

UHC Lokomotive Stäfa II – Wild Pigs Wyland 11:12 n.V.

Als Amuse-Bouche wurden um 16:00 den hungrigen Stäfner Piraten auf dem Frohberg mundgerechte Wildschwein-Keulen serviert. Der zweite Flottenverband der Loki schliff die Dolche und schnitt sich sogleich ein Filet aus der Keule und ging mit Eisenüberschuss in Führung. Die Wild Pigs, bekannt als militante Tierschützer, wurden sauer und nahmen das Messer zwischen die Zähne. Sie stürmten das Bankett mit einem ohrenschonenden „Sau, Sau, Wildsau!“. Die Säbel rasselten und die Tore prasselten, mit einem spektakulären 5:5 ging es in den ersten Waffenstillstand. Die verfluchten Piraten mussten Rum in die Bidons tanken. Dies bekam den Stäfnern nicht gut, es hatte allen das holländische Ruder verklemmt und das zweite Drittel wurde zur Flaute. Auch Käptn zur See Stevie Brandenburger bekam der Rum nicht gut, er lud seine Flinte wie ein Berserker. Um ihn herum schwebte eine Wolke aus Schwarzpulver- und Schwefeldampf die ihm komplett den Kompass verdrehte. Salve um Salve schoss er aus der Wolke direkt in die Planken des Gegners. Es half alles nichts, zur zweiten Feuerpause lag der Gegner zwei Treffer voraus. Im entscheidenden dritten Teil der Schlacht wehrte sich vor allem der Kraken Manu gegen die Niederlage. Die zwei Tore Rückstand blieben und das scharfe HSG-Glasauge von Joel sah schon den Meeresgrund bedenklich näher kommen. Er gab dem Konteradmiral Seetango den Befehl ein Fass Rum auf den Sieg auszusetzen, was Wirkung zeigte! Sie rochen die Alkoholfahne und knallten dem Gegner noch drei Bolzen in den Rumpf und lagen 1 Tor vorne. Plötzlich hatte der Wildschweindampfer Seitenlage, doch beim Ansetzen zum Entern sprang ihnen die Beute vom Silbertablett. Was für eine Schweinerei, das Schiff wendete sich Backbord, die tapferen Stäfner Piraten kassierten zwei Treffer in die Waffenkammer. Doch statt die weisse Fahne zu schwenken, feuerte die Loki noch ihren letzten Torpedo ins Ziel, 6 Sekunden vor Schluss, bäääämmm, der Ausgleich! Der junge gegnerische Goalie verlor die Fassung und trat gegen den Masten. Dafür kassierte er berufen auf den Piratenkodex eine 2 + 10 Minuten Strafe, welche er auf der goldenen Strafbank absitzen musste. Stäfa war somit zu Beginn der Verlängerung mit mehr Mann auf dem Deck im Vorteil! Trotzdem kassierten sie stümperhaft den entscheidenden Schuss vor den Bug und wurden versenkt.

Schiedsrichter: Päde

Stäfa:

Tor: Manu

Feldspieler: Stevie, Loli, Schnupfi, Joggeli-Buume, Mo, Stefan, Manu, Döme, Cyril        

Trainer: Tango

 

UHC Lokomotive Stäfa – Black Sticks Embrach 6:2

Der kurzsichtige 1. Mastmatrose Joe Kurzer zog gerade den Spinnaker unseres Flaggschiffes Lokinghi hoch, als seine scharfen Hühneraugen etwas Schwarzes am Horizont erblickten. Er schickte Laufbursche Jeronimo mit der Eilmeldung „Piraten kurz voraus“ zu Admiral Flottenskandal Micha. Dieser beorderte kurzerhand Eulenspäher Melander mit dem Teleskop in den Bugbereich. Nach erfolgreicher Sichtung erstattete er Admiral Flottenskandal Meldung: „schwarzer Rumpf und durchlöcherte Segel, es muss die sagenumwobene Black Pearl sein“! Black Pearl, nicht schon wieder eine Cupniederlage, hallte es durch Michas Kopf. In einer Kurzschlusshandlung entriss er Melander das Teleskop und spähte selbst hindurch. Er konnte im dichten Nebel das „Black“ erkennen, doch das zweite Wort war nicht Pearl! In seiner Unsicherheit erkundigte er sich bei Stiefelriemen Phil, welche seine alte Crew wiedererkannte. Es waren die Black Sticks aus Embrach, welche eine Liga höher als die Lokinghi segelte. Die kurze Erleichterung wich beim Anblick der eigenen Crew (hinter ihm driftete Ludo gerade mit dem Twizy auf dem Deck und el Manu trank Bier) einem ungesunden Pessimismus. „Auch wenns nicht Jack Sparrow mit seiner Black Pearl ist, ich warne davor die Ghettopiraten aus der Embronx zu unterschätzen!“ Er beorderte alle Halunken auf Gefechtsstation und konnte sich den Luxus erlauben zwei Piraten zu Plankengott Stibe auf die Ersatzplanke zu schicken. Auf dem See für alle fand eine der grössten Züriseeschlachten der Geschichte statt. Um die 100 Schaulustigen wollten dieses Spektakel nicht verpassen und wurden vom Eidgeboss Parmelin mit Schweizer Fahnen und Piratenrum eingedeckt.

Nach kurzem Geplänkel machte die Crew von Admiral Flottenskandal Micha ernst und Kreuzband-Lolo und kanonierte im dichten Getümmel sein Geschoss direkt in die Kombüse, 1:0 für die Lokianer. Dem Chefkoch (Goalie) der Black Sticks flogen Messer und Gabel das erste Mal um die Ohren. Mit Tomaten auf den Augen konnte er auch den zweiten Hammer von der einfachen Schrubbhilfe Schnitzel nicht panieren, äh parieren – Päng, 2:0! Anschliessend musste Schrubbschnitzel noch vor dem eigenen Tor eine Kanonenkugel in Curlingmanier wegwischen, Beni National sah den Stein eigentlich schon im Haus J Danach lupfte ein Black Sticker dem Skijöring-Ass Maurin von hinten den Säbel und wurde von Oberpirat Davy Jones zu 120 Sekunden Knechtschaft auf der Flying Dutchman verdonnert. Im Powerplay konnte Holzbein Zweimal dem Gegner den Ball abluchsen und anschliessend den Kombüsentorsteher umspielen und zum 3:0 Pausenstand einlochen. Nach der Pause setzten die Black Sticks ein zweites Segel in den Wind und nahmen Fahrt auf. Die Lokinghi geriet in starke Strömungen und wurde von Geschossen eingedeckt, welche zum Glück knapp am Bug und Heck vorbeizischten. Ein abgelenkter Querschläger erwischte die Hinterdecksmannschaft um Sturznichtüberdieplankenegger auf dem falschen Holzfuss, dies war der 1:3 Anschlusstreffer. Irrläufer Mau Mau brachte die Loki wieder in sicheres Fahrwasser indem er Solo alle Gegner vernaschte und zum 4:1 einschoss. Im Soge der Euphorie doppelte Zeimal Doppelbein noch nach und machte mit dem 5:1 die Galeere der Black Sticks klar zum Entern. Mit vier Ruderschlägen Vorsprung gings in die letzte Pause. Die Schlacht um Turicum ging ins letzte Kapitel, doch der Wind blies nur noch auf Beaufort 1, da hätte sogar Surfprofi Joel Kurzschnäuzer das Brett aus dem RaceBus geholt. Angesichts des laschen Spiels erwähnen wir hier eine kleine Nebenhandlung.

Emmi, der Chef des Fansegelklubs verpasste das Spiel aufgrund eines Grillmalheurs. Der Brätlizeusler wollte sich vor dem Spiel einen Chlöpfer auf den Supergrill 5000 legen. Das ging komplett schief, der Cervelat verklemmte sich unlösbar im Rost. Die steigenden Temperaturen im Innern des Grills brachten den Cervelat zum Explodieren, worauf der Bad Boy die Wurstfetzen mit der Grillzange zu entfernen versuchte. Dabei stolperte er über die Gasflasche und es kam zu einer zweiten, heftigeren Explosion, bei welcher sich der gesamte Grill um seinen Flip Flop wickelte. Barfuss und völlig genervt musste er zu Fuss den steilen Weg in die Halle für alle antreten.

Zurück zum Spiel, dort erzielte Krake Lucien das 6:1, er hatte trotz geschwenkter weisser Fahne noch einen Schläpper abgefeuert - das Piratenschiff aus Embrach war versenkt. Vom Rettungsboot aus gelang Ihnen dann noch ein zweiter Deckstreffer, die Loki liess sich das Güggeli aber nicht mehr aus der Pfanne hauen. Die Zuschauer tobten, war doch der Cupfluch nach neun erfolglosen Cupjahren endlich besiegt! Schaffen unsere Cuphelden noch einen weiteren Cupsieg? Aufgrund des Gegners (Unihockey Limmattal, 1. Liga), dürfte dies nicht einfach werden für Admiral Flottenskandal und seine geilen Piraten. Doch unterschätze niemals den Taktikfuchs ;)

Schiedsrichter: Ragetti und Pintel

Stäfa:

Tor: Sturzi

Verteidiger: Rhyner, ET, Phil, Schnitzel, Maurin, Jost, Lucien

Stürmer: Eimal, Zweimal, Lolo, Joel, Jerpi, Sven, Sebi, Micha, Ludo, Meli

 

Nächstes Cupspiel: Sonntag, 25. Juni, 16:00, Halle für alle, Stäfa

UHC Lokomotive Stäfa – Unihockey Limmattal

Kommt alle in die Halle, dann werden wir zur Favoritenfalle!